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Die ersten Erfahrungen mit dem Olympiarevier von 2008 waren für ?sterreichs
Doppel-Olympiasieger im Segeln, Hagara/Steinacher, positiver als erwartet.
HANS ADROWITZERSALzburg (SN). Es ist schon zur guten Tradition geworden,
dass Roman Hagara und Hans-Peter Steinacher früher a
ls die Konkurrenten das
kommende Olympiarevier auskundschaften. Die akribische Vorbereitung auf die
Sommerspiele haben die beiden Sportsoldaten schon vor Sydney 2000 praktiziert
und Gold im Tornadosegeln gewonnen, und in Athen 2004 hat das Erfolgsrezept
wieder gegriffen. Damit aller guten (Gold-)Dinge drei sind, waren ?sterreichs
Vorzeigesportler im September für drei Wochen in Qingdao. Und sie waren positiv
überrascht, auch wenn die Chinesen, drei Jahre vor den Spielen, mit dem
Segelsport "nicht viel am Hut haben", wie Hans-Peter Steinacher berichtet.
"Im Hafen waren nur Motor- und Fischerboote, aber kein einziges
Segelschiff. Das soll sich bald ?ndern, denn wir wie erfahren haben, planen die
Chinesen ein Segelzentrum, in dem bis 2008 rund 80.000 Segler ausgebildet werden
sollen", sagte Steinacher.
Mit den Bedingungen waren Hagara/Steinacher zufrieden, denn es gab mehr
Wind als erwartet. "Qingdao ist eine sehr moderne Stadt mit 7,3 Millionen
Einwohnern, die Temperaturen lagen zwischen 24 und 28 Grad. Dass wir als Erste
dort waren ist ein Riesenvorteil, weil wir beim n?chsten Mal mit einer anderen
Einstellung hinkommen", erz?hlte der Olympiasieger aus Zell am See. Das n?chste
Mal wird im Mai 2006 sein, denn im Winter ist es bei Temperaturen um den
Gefrierpunkt zu kalt zum Segeln.
Probleme hatten Roman und Hans-Peter mit Essen und Klima. "Die
Luftfeuchtigkeit war extrem hoch. Beim Essen haben wir sehr aufgepasst und
dennoch ab und zu gelitten", verriet Steinacher, der hin und wieder zu einem
Hausmittel (Pinzgauer Vogelbeerschnaps) griff. Und wie half sich sein Partner,
Antialkoholiker Hagara? "Er hat noch mehr gelitten."
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